kommentieren? Bitte lest zuerst dies hier.

Für freundliche Sprache

Hier findet Ihr Dinge, die ich Euch bitte, bei Euren Kommentaren zu beachten. Falls nicht, kann es in wichtigen Fällen sein, dass ich Euren Kommentar nicht veröffentliche/lösche. Falls ich gerade dazu komme, biete ich Euch auch an, Eure Kommentare mit Vermerk entsprechend zu editieren. Es kann auch sein, dass ich Euch bei Einzelfällen in den Kommentaren darauf anspreche, um das aktuelle Problem auch anderen bewusst zu machen. Je nachdem.

Disclaimer: Ich bin so sehr nicht perfekt, dass es wirklich, wirklich lächerlich wäre, zu glauben, ich könne den folgenden Maßstäben selbst auch nur annähernd gerecht werden. Dies ist eine Absichtserklärung. Ich tue mein Bestes, aber dies ist nur ein Versuch, den ich Euch bitte, hier auch zu machen. Falls ich es verraffe, weist mich bitte darauf hin.

Keine diskriminierenden Ausdrücke

Das dürfte sich von selbst verstehen. Kritisiert bitte eher Ansichten als Menschen, und benutzt in keinem Fall Ausdrücke, die Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, und sonstiger Identitätsmerkmale verletzen. Beispiele? Werden weder an dieser Stelle noch sonstwo ausgeschrieben, außer in wirklich gut begründeten Ausnahmen, von denen mir gerade keine einfällt. Bitte lest bei betroffenen Menschen nach, falls Ihr tatsächlich unsicher seid, was als diskriminierend verstanden wird.

Keine behindertenfeindliche Sprache

Das ist an sich nur ein Sonderfall diskriminierender Sprache, nur manchmal habe ich den Eindruck, dass diese Kategorie an sich zu wenig wahrgenommen wird. Generell: Historische oder aktuelle Begriffe für geistige oder körperliche Behinderungen als Analogie für etwas zu verwenden, das Ihr schlecht findet oder kritisieren wollt, ist vermutlich keine gute Idee. Informiert Euch am Besten hier. *

Geschlechtergerechte Sprache

Bitte, liebe Kommentator_innen, benutzt den Gender Gap, oder, falls es Euch lieber ist, eine andere Leser*innen-freundliche Schreibweise. Nicht alle Menschen sind Männer. Oder Frauen.
In diesem Punkt werde ich Kommentare ohne redaktionellen Zusatz anpassen. Bitte achtet selbst darauf. Es ist wichtig. Falls mir diese zusätzliche Arbeit zuviel ist, werden Eure Kommentare im Zweifelsfall nicht veröffentlicht.

Keine eliminatorische Sprache

Grundvoraussetzung: Keine Aussage, die darauf hinausläuft, irgendwelchen Menschen das Recht zu leben abzusprechen oder sie grundsätzlich als weniger „wertvoll“ oder menschlich als andere zu sehen, „Satire“ oder nicht, wird hier in irgendeiner Weise akzeptiert.

Gerade in Deutschland gibt es eine extrem ungute Tradition, Menschen, oder ihre Ansichten, mit zu vernichtenden Tieren oder Krankheiten zu vergleichen. Das ist eliminatorische Rhetorik, die im Nationalsozialismus zur Rechtfertigung des Holocaust eingesetzt wurde. Vergleiche von Menschen und ihren Gedanken mit Tieren, die als „Schädlinge“ oder „Ungeziefer“ bezeichnet werden, oder Krankheiten, sind generell so inakkurat wie gefährlich in ihren sozialen Auswirkungen.
Kommentare mit solchen Parallelen werden hier ebenfalls nicht akzeptiert.

Nur Mut

War das einschüchternd?
Es geht hier wirklich nicht darum, eine Hexenjagd anzufangen. Gar nicht.
Ich glaube, dass die Allgegenwärtigkeit von verletzender Sprache zu so etwas wie einem verzweifelten Moment führen kann, wenn wir anfangen, das Ausmaß zu begreifen, in dem sie unsere Art zu denken und zu sprechen durchzieht. Der „was kann ich denn überhaupt noch sagen?!“-Moment.
Es wäre schlimm, wenn sich Leute nun nicht mehr trauen, überhaupt irgendetwas zu sagen.
Es geht auch nicht darum, nicht stinksauer sein zu dürfen, oder nicht mal gemütlich ziellos rumlabern zu können.
Es geht hier wirklich nur um eine generelle Bemühung, diskriminierte Menschen nicht weiter zu diskriminieren.
Niemand von uns ist perfekt in sowas, Fehler sind normal und okay, solang Kritik auch angenommen wird. Das Meiste davon ist Gewohnheit, und läuft nach einer Zeit von ganz allein, ohne groß nachzudenken.
Und das gilt alles für mich genauso.

Ich sollte diese Seite umbenennen:

Rumrotzen, aber richtig

„Freundliche Sprache“? Wer sagt denn, dass Freund_innen sich nicht zoffen? Beleidigt meine Ansichten! HAUT REIN! Beschimpft mich, wenn ich Mist baue und Ihr sauer seid!
Erfindet Beleidigungen wie DU JUCKENDES KNÄUEL KATZENHAARE!
Nur nennt mich dabei nicht blöde Schl****, oder unterstellt, dass ich vielleicht besser in der Küche bleiben sollte. Oder dass ich nicht so rumflennen soll wegen DEM BISSCHEN Sexismus.

* Mir hilft es dabei, generell darauf zu achten, was ich eigentlich sagen will. Unsere Gesellschaft hat zum Beispiel eine merkwürdige Beziehung zu etwas, das „Intelligenz“ genannt wird. Dieses Konzept verleitet mich meist nur dazu, am eigentlichen Punkt vorbeizuargumentieren (z. B. Menschen, die ich inhaltlich kritisieren will, als „dumm“ zu bezeichnen). Nebenbei beleidigt es Menschen, die in unserer Gesellschaft als „nicht intelligent“ gesehen, und dadurch benachteiligt werden.

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