kiturak, was hier steht, ist diskriminierend.

Diese Seite soll eine Möglichkeit für Leser_innen sein, sich bei mir über diskriminierende Inhalte auf meinen Seiten zu beschweren, ob das nun Artikel sind, Kommentare oder Richtlinien.

Natürlich ist das jederzeit auch überall sonst in diesem Blog erwünscht, aber dieser Ort steht zur Verfügung, falls Ihr den Eindruck habt, dass er sinnvoll ist. Vielleicht, weil Eure Kritik grundlegender ist und sich nicht nur auf einen Artikel bezieht, weil Ihr nicht sicher seid, keine Ahnung. Falls Ihr einen eigenen Ort im Internet habt, an dem Ihr das lieber schreiben wollt, könnt Ihr natürlich auch z.B. einen Link dorthin hierher setzen.

Aktualisierung 26. 8. 2010:
Genauso könnt Ihr mir eine E-Mail schreiben an kiturak (at) gmx (punkt) de.

Hintergrund ist dieser:

Internetseiten wie die taz, oder auch politische oder sonstige gesellschaftliche Organisationen, geben sich gern Richtlinien, keinen Rassismus, Sexismus, oder sonstige Diskriminierung zu akzeptieren.
Das ist eine schöne Idee und macht sich gut.

In meiner Erfahrung scheitert sie in der Regel an der Umsetzung.
Wenn ein Artikel selbst diskriminierend ist, ist jede solche Richtlinie, die sich an Kommentator_innen richtet, lediglich blanker Zynismus – nicht nur Ausübung von Privileg und Unterdrückung, sondern das auch noch mit einer selbstgerechten Positionierung als antidiskriminierend.

Ich weiß nicht, wie oft ich bei so etwas schon hätte schreien können vor Wut.
Und wenn es irgendwie möglich ist, will ich versuchen, das zu vermeiden.

Natürlich ist dies nur ein freiwilliges Angebot, Augenwischerei, und dies ist nach wie vor ein Blog eines in vielerlei Hinsicht privilegierten Menschen – aber es ist ein Angebot, und ich will’s wenigstens versuchen.

Eine der nettesten Sachen, die ich dazu gelesen habe:

PortlyDyke auf Shakesville, How To Fuck Up, mit ihren vier A:

  1. Acknowledgment
  2. Apology
  3. Amends
  4. Action

Ich kann nur sagen, ich versuch’s, und der erste Punkt wird für mich vermutlich immer der härteste sein. Falls ich erstmal nicht antworte, kann es sein, dass ich mir wieder mal ein oder zwei Tage lang auf die Zunge beißen muss, bis ich in der Lage bin einzusehen, dass ich Mist gebaut habe.

Vielleicht nehme ich in manchen Fällen den kritisierten Text erstmal von der Seite, bis wir herausgefunden haben, was damit am Besten passieren soll. (Klingt das sinnvoll?) Mal sehn.

2 Kommentare

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