Kategorie: Sexismus

me me me

cross-posted from tumblr. Image and couple links added

awwwww people on the internetz care about me ♥

So, I am touched. I just got a message from someone who’s glad seeing me posting stuff again here and on takeover.beta, as I made it quite public I struggle with depression. So I began answering and then thought I’d answer right here, because long! and in case someone else worries, too.

image: Person on a hill shouting It's All About Me (Me Me Me Me Me)
Image: At night. Outlined person on a hill shouting „It’s All About Me!“ (Me Me Me Me Me).
Found via a great article by Jai Farris on why writing for yourself is actually a pretty good idea, Me….Me….Me…Me….ME! Thanks for the reminder. From time to time, I get trapped into thinking otherwise. 🙂

Yeah, spot on with the depression-caused pauses. But only partly, or maybe not in the way you’d think.

Partly it’s also that I started to study last fall (computer sciences). I love it, I missed some of the stuff soo much, it takes away a whole lot of anxiety issues and makes me feel good about myself. That is, only for that part of the time where I actually get to feel stuff, because work work work. And apart from those times when i break down completely and wonder how I ever thought I could be good enough for this, being, you know, not one of the guys. Whis is way too often. So, incredibly hard work, in addition to still having to work my job. So 4 days out of 7 I tend to just drop into my bed and watch tv series in my free time. (on 2 more days i work until 2 am and don’t have time for anything – on the last day I go out with friends and drink because fuck you 😀 )

It’s like I don’t even have time for depression, apart from yeah no, the symptoms just change. So then when I have holidays, like the last two weeks, I shut everything out and take care of myself. Which usually means people feeling neglected because I play video games 15 hours a day, read books and hang around on soup for 2 weeks, don’t really want to see anyone and never call back. So for other people this usually looks like a bad sign because no one can see me. But really it’s usually a good sign (or rather, a sign that the last couple weeks/ months were really bad), because most of the time it’s me being alone, taking care and getting better.

Also I tend to overuse and consequently get stressed by social media. So it turns out I usually only use one or two sites at a time – like, twitter’s great for one, two weeks at a time, then it’s just too much to keep up, and i shift to Soup because you know, baby hedgehogs! Then I return to tumblr because I feel like reading tumblrish stuff, and so on. I’ve been on facebook quite constantly during the last year, though, and post most of the stuff publicly, too, so you can always check there if you’re worried 😉 But no promises, either.

Also, obviously, I’m involved in a lot of terrible political arguments online, and some of the time there’s just no way I can stand it any longer, so I react by a) depression, b) taking care, baby hegdehogs, you know. All of the above.

And sometimes? Sometimes I’m just far away from the internet.

So – as I said. I’m touched, and I’m happy you people care (and I *mean* care, not the creepy shit that some people call “care”. And yeah, I can tell the difference.). Here’s a piece of my life for you 🙂

Von wegen reaktionäre Kulturwüste: Deutschland gewinnt Realsatire-Preis!

Deniz Yücel wurde mit dem Kurt-Tucholsky-Preis ausgezeichnet.

Das ist kein Witz!
Warum haben wir das nicht kommen sehen?

In der Verlegenheit, ohne den geringsten Sinn für Humor, Selbstkritik, oder lebendige politische Aussagen in der internationalen Kulturindustrie mitmachen zu können, werden in Deutschland von zuständigen Gremien üblicherweise Herrenwitze in der Tradition der 1950er Jahre handverlesen, gesammelt, als „Kabarett“ und „Satire“ etikettiert und mit entsprechenden Preisen versehen. Das ist nichts Neues.

Die Kurt-Tucholsky-Gesellschaft verleiht ihren Preis seit 1995 an

engagierte deutschsprachige Publizisten oder Journalisten [sic][…], die der „kleinen Form“ wie Essay, Satire, Song, Groteske, Traktat oder Pamphlet verpflichtet sind und sich in ihren Texten konkret auf zeitgeschichtlich-politische Vorgänge beziehen.
Ihre Texte sollen im Sinne Tucholskys der Realitätsprüfung dienen, Hintergründe aufdecken und dem Leser [sic] bei einer kritischen Urteilsfindung helfen.

Preisträger_innen vor Yücel: Neun weiße Männer, eine weiße Frau.

Aus der Begründung der Jury:

In seiner Kolumne »Vuvuzela«, die während der Fußballweltmeisterschaft 2010 erschien, hat Yücel sowohl den deutschen Spießer als auch die deutsche Spießerin auf angenehme Art entlarvt. Dabei übersteigert er bewusst das nationalistische Element, riskiert lustige Wortspiele sowie einen überdeutlichen Stimmungsumschwung nach der deutschen Niederlage (»Gurkentruppe….«)

„ANGENEHM?“ Geht’s noch?

der braune mob 2010 zu einem Artikel von Yücel aus der Vuvuzela-Reihe:

Die Taz bewirbt sich auch 2010 um den Preis “rassistischste Mainstreampublikation Deutschlands”

Mit einem Artikel vom 23.6.2010, der allen Ernstes übertitelt ist “Meine Damen und Herren! Sorry, liebe N…er!” [Auslassungen von uns […]] und einem Zitat des Gedichts ’10 kleine N…lein’ in einem Artikel über ausscheidende afrikanische Teams […] am 20.6.2010 hat die ‘linke’ Tageszeitung Taz es geschafft, innerhalb von drei Tagen rassistische Witze auf Kosten Schwarzer zu machen.

Nein, natürlich kann man Rassismus nicht dadurch auflösen, dass man ihn reproduziert.

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Telekom-Etikette

Telefon.

kiturak: Hallo?

Typ: Telekom-Irgendwas. Spreche ich mit Frau Schmonz*?

kiturak: (lacht laut) Nein. Das ist mein Mitbewohner.

Typ: Der Anschluss ist auf MännlicherVorname Schmonz angemeldet, da muss ich eben davon ausgehen,

kiturak: Nein, müssen Sie nicht. Was gibt es denn?

Typ: Haben Sie denn überhaupt irgendwas mit dem Telefon- und Internetanschluss zu tun oder macht das alles Herr Schmonz?

kiturak: (verblüffte Pause) Vielleicht kommen wir eher vorwärts, wenn Sie mir Ihr Anliegen nennen.

Typ: (Werbegespräch für Umstellung des jetzigen Telekom-Vertrags auf schnellere Internet-Verbindung)

kiturak: (geht darauf ein und beendet das Gespräch höflich)

Alltag.

*Name geändert. Würde es eigentlich irgendeinem Arsch auffallen, wenn diese Fußnote fehlen würde? Schauen Leute eigentlich noch ans Ende des Textes, wenn sie [Vorname Nachname]* lesen?

Iiiih Stöckelschuhe

Attacking femaleness, deriding ‘girly stuff’ and rolling your eyes at ‘women’s issues,’ declaring yourself a ‘tomboy’ who gets along better with men because women are silly or pretty or whatever – these are expressions of internalised sexism. If that’s the way you feel about your own sex you’ll be doomed to feel inferior no matter what you achieve in life.

Emily Maguire, “Female Chauvinist Pigs: Women and the Rise of Raunch Culture 2010 Edition.”

Via Rachel Hills via Rachel Rabbit White*

*guter Artikel! Gut Gut! Zu „Owning your Gender Role or The Thing that No one Tells You about Coming Out“ – zum Hinterfragen der eigenen Genderrolle (un)abhängig von sexueller Orientierung.  Weil ja, warum wird hetera-weiblich automatisch als femme normalisiert und idealisiert? Warum fragt sich keine, ob sie vielleicht eher eine Butch-Hetera ist? In meinen Hetero-Beziehungen war das wichtig! Warum wird die Genderrollenfrage automatisch in die Buchstabensuppe (LBTQQA … vergess ich was?) geworfen?

Who died and made YOU Menschenrechtsverteidigung?

via Muslimah Media Watch, das neueste Bild aus der Reihe „Eimer! Ich muss kotzen“:

Werbeplakat der Internationale Gesellschaft für Menschenrechte. Eine Frau in Burka zwischen gleichfarbigen MüllsäckenBild: Werbeplakat der Internationale Gesellschaft für Menschenrechte. Eine Frau in Burka zwischen gleichfarbigen Müllsäcken.
Bildunterschrift: Unterdrückte Frauen werden leicht übersehen. Unterstützen Sie uns im Kampf für ihre Rechte. http://www.igfm.de

Und wer seid Ihr, bitte, http://www.igfm.de, dass ihr für die Rechte von Frauen in bunten Tüchern „kämpft“?

Homepage der IGFM, „Wer“ ist die IGFM:

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein. Die Mitglieder sind es, die diesen Verein mit Leben füllen. In der deutschen Sektion sind das zur Zeit ca. 3.000 Personen, Schüler wie Lehrer, Studenten, Professoren, Ärzte, Journalisten, Rentner, Juristen, Angestellte, kurz: Menschen aus (fast) allen Berufsgruppen aus ganz Deutschland. Zu den Mitgliedern gehören auch ehemalige politische Gefangene, die unter der Herrschaft der SED oder der Nationalsozialisten inhaftiert waren. Eine wichtige Arbeit leisten z.B. auch Sinologen, Islamwissenschaftler und andere Mitglieder, die bestimmte Sprachen, Länder und Kulturen gut kennen.

Ist klar (na, wenigstens keine Frauen dabei, harr harr), und auch, zu welchen Schlüssen Eure „Islamwissenschaftler“ generell so kommen, wenn wir von dem im Seitenheader verankerten Bild schließen dürfen,

Eine Frau blickt gerade nach vorn, ihr Gesicht verhüllt durch einen Niqab. In der Öffnung des Niqab befinden sich Gitterstäbe.
Bild: Eine Frau blickt gerade nach vorn, ihr Gesicht verhüllt durch einen Niqab. In der Öffnung des Niqab befinden sich Gitterstäbe.

Das dürfte erklären, warum Euer großartiges Engagement für „Menschenrechte“ sich quer durch alle Beiträge auf der Seite so auffällig als Islambekämpfung darstellt, aber NEIN NEIN WIRKLICH ich bin überzeugt, „bestimmte Sprachen, Länder und Kulturen“ werden von Euch selbstbestimmt und differenziert dargestellt dank der professionellen Auskenner in euren Reihen.

Vielleicht nennen wir das Ganze aber auch eher, „Verbreitung rassistischer Stereotype als Menschenrechtskampagne“? Samt angemaßter Verteidigung von „Frauenrechten“? Weil, das wäre ja was ganz Neues (via der braune mob).

Liebe IGFM, ihr wollt ernsthaft die Welt ein kleines bisschen besser machen? Dann kann ich die Selbstauflösung Eures Vereins vorschlagen.
Alternativ vielleicht das Einführen von Respekt für Menschen und ihr Recht darauf, ihre Probleme selbst definieren zu dürfen, aber das scheint Eurem Selbstverständnis nun wirklich diametral entgegenzulaufen.

Liebe Regierung: Bitte die Gemeinnützigkeit aberkennen. Danke.

Nachtrag: Zum Weiterlesen über das Wirken und die personellen Verflechtungen in der IGFM gibt es einen interessanten Beitrag zu einer Kontroverse um einen geplanten Gastbeitrag eines IGFM-Sprechers bei einem Kongress des Bundesarbeitskreises kritischer Juragruppen (BAKJ) 2003 im Forum Recht Online. Ich habe zur Kenntnis genommen, dass die IGFM nicht als

„eine Organisation revanchistischer und faschistischer Prägung, deren strukturelle Vernetzung und personelle Verflechtung von ultrarechten Gruppierungen wie der Pan-Europa-Union, dem Witiko-Bund… bis zur rechtsextremistischen Wehrsportgruppe Hoffmann reicht“

bezeichnet werden darf, muss allerdings sagen, dass es für mich trotz fehlender Detailinformationen erstaunlich ist, wie mensch auch nur nach dem Lesen der Webseite auf die Idee kommen konnte, jemand von diesem Club zu einem linken kritischen Kongress einzuladen. Aber vielleicht haben sie ja seit 2003 ihren Internetauftritt von den pi-news aufpolieren lassen.

Nachtrag 2: Zu meinem „erstaunlich finden“ im ersten Nachtrag – Ich habe gestern Minuten gebraucht, um das Adjektiv in die Tastatur zu bekommen, siehe dieser Kommentar, Grund: What Tami Said. Ich hab von linken Veranstaltungen und linken Zeitungen schon einiges erlebt, und Konfrontationen wie die zwischen Lisa S. und BAKJ sind mir auch aus eigener Erfahrung nicht gerade neu. Trotzdem hab ich das Wort hingeschrieben, ist ja nur ein Nachtrag, find‘ grad nichts Besseres, etwas stimmt es ja auch schon … FALSCH. Bitte auf der braune mob weiterlesen zu Verdächtiges Staunen: “Den Rassismus ernst nehmen” – Newsletter des Freundeskreis Tambacounda. Was soll ich sagen – das angemessene Wort wäre „typisch“ gewesen. SORRY. Danke fürs Erinnern.

Die Anderen Monster

Triggerwarnung: Sexualisierte Gewalt.
Vorsicht: Wütender Artikel.

Via Mädchenmannschaft: Die taz und andere Zeitungen berichten von einem der auffälliger schrecklichen Fälle von brutaler Vergewaltigung und anschließendem victim blaming und neuer Traumatisierung durch all die, die ihre Rechte schützen sollten. Ergebnis: Freispruch für die sechs Angeklagten, da die Überlebende während der Vernehmung zusammenbricht und keine Aussage mehr machen kann.

Die taz pflichtet im Übrigen den Beschuldigungen der Verteidigung bei, die der Überlebenden attestiert, „sexhungrig“ zu sein, weswegen man das, was passiert sei, nicht „Vergewaltigung“ nennen dürfe:

In der Tat hatte offenbar auch die 17-Jährige sich nicht durchgehend als Opfer gesehen: Erst als sie zwei Tage nach der Tatnacht in der Schule einen psychischen Zusammenbruch erlitten hatte, ging sie zu einem Arzt, Anzeige erstattete sie auf Drängen ihrer Mutter.

taz-Autor (und mir hier die Beschimpfungen zu verkneifen, fällt mir ausnahmsweise wirklich schwer):
Ihre Fantasie in allen Ehren, aber, und ich versuche dies zurückhaltend zu formulieren: Ihnen fehlt Sachkompetenz. Ungefähr 100 Jahre davon.
Bitte dringend einen Crashkurs machen in verantwortungsvoller Berichterstattung über sexualisierte Gewalt, obwohl ich ehrlich gesagt nicht weiß, ob irgendetwas davon in ihren Schädel dringen wird. Lesevoraussetzung: rape culture 101, Shakesville:

Rape culture is the pervasive narrative that there is a „typical“ way to behave after being raped, instead of the acknowledgment that responses to rape are as varied as its victims, that, immediately following a rape, some women go into shock; some are lucid; some are angry; some are ashamed; some are stoic; some are erratic; some want to report it; some don’t; some will act out; some will crawl inside themselves; some will have healthy sex lives; some never will again.

Rape culture is the pervasive narrative that a rape victim who reports hir rape is readily believed and well-supported, instead of acknowledging that reporting a rape is a huge personal investment, a difficult process that can be embarrassing, shameful, hurtful, frustrating, and too often unfulfilling. Rape culture is ignoring that there is very little incentive to report a rape; it’s a terrible experience with a small likelihood of seeing justice served.

Rape culture is hospitals that won’t do rape kits, disbelieving law enforcement, unmotivated prosecutors, hostile judges, victim-blaming juries, and paltry sentencing.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich wünsche der Überlebenden Glück. Kraft. Ruhe. Alles, was ihr helfen kann.

 
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adieu, schöne world

Es mag viele sehr gute Gründe geben, die jungle world abzubestellen, allen voran ihre beschissene „islamkritische“ Haltung und die Weigerung, antimuslimischen Rassismus als Begriff auch nur zur Kenntnis zu nehmen (natürlich nicht, duh) – vermutlich ist es eine Kombination aus einem Haufen ärgerlicher, abstoßender oder sonstwie nicht-für-mich-Faktoren, warum ich sie seit langem fast nur noch aufschlage, um mich zu ärgern.

Aber warum nicht auch einfach mal für ein Thema ganz gemein platte, ungerechte, ungenaue quantitative Methoden anwenden?

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Dumme Mädchen, benachteiligte Jungs

When Larry Summers suggests that men are inherently better at math than women, anyone who’s not a feminist hails the man as an anti-PC just-telling-it-like-it-is crusader, completely discounting all social explanations for Girls Are Bad At Math Statistics. Yet, were a woman to suggest that girls outperform boys in school because they are inherently smarter than boys, she would be railed as a misandrist feminazi bitch.

Fannie, Breaking: Boys and Girls Are Inherently Different, Except When Boys Prove Worse At Stuff

(Nachtrag 22. 11.: In gleicher Doppelmoral werden in Bildungsdiskussionen „reine“ akademische Leistungskriterien genau so lange hochgehalten, wie Weiße Kinder/ Jugendliche davon profitieren. Sobald sich das zu ändern scheint (und sei es durch rassistische stereotype Vorstellungen wahrgenommen statt durch Fakten belegt), wird plötzlich nach weniger kompetitiver Atmosphäre geschrieen, wie sich an den „zu asiatischen“ kanadischen Universitäten zeigen lässt.)

Viele Monate Kiturak!

Nachdem ich vor Kurzem durch einen freundlichen Hinweis darauf aufmerksam gemacht wurde, dass mein Blog ÖFFENTLICH zu lesen IM INTERNET STEHT,

(OMG!! *faint*)

musste ich mir erstmal schleunigst einen Typen suchen, der mir das alles hier erklären kann. Das nahm naturgemäß einige Zeit in Anspruch: Als Feministin (oder so) bin ich bekanntlich zu häßlich, um einen abgekriegt zu haben, und außerdem lesbisch!! – äh, bi. Dann noch die Humorlosigkeit – macht es alles nicht leichter, einen Typen anzuschleppen, der mir bei meinen Computerproblemen hilft in der Hoffnung, mich flachzulegen.

Aber da ich jetzt auch endlich weiß, was ein Dashboard ist, dachte ich, ich feiere mal mit der ganzen Welt bei Kaffee und Schokomüsli die Tatsache, dass ich schon sehr sehr lange einen Blog mit unfassbar vielen guten Artikeln habe! Ich kann mich nicht nur über eine kleine Reihe von sehr unterschiedlichen Reaktionen freuen, von dankbar (echt! Ich bin immer noch gerührt. Dank in vollem Umfang zurück) bis erzürnt (das war lustig. Go Kabrett!).
Die Gelegenheit ist auch eine willkommene Ausrede, endlich mal das zu tun, was garantiert der eigentliche Grund ist, warum alle auf der Welt einen Blog haben:

Suchbegriffe durchschauen!
Heh.

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Ja, Schatz

Triggerwarnung: Beschreibung extremer Gewaltfantasien (gegen eine Frau)

(Musikvideo: Bodo Wartke, „Ja, Schatz“. Die Texte sind z.B. hier zu finden)

Bodo Wartke ist „lustig“.
Bodo Wartke ist Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2004 sowie ca. 47.395 anderer Preise im diesem Bereich, und ich sage Euch, er ist zum Schreien komisch.
Zum Schreien.
Nicht, dass er der Einzige wäre, der in der deutschen Comedy-/Kabarettlandschaft für unglaublich abstoßenden Humor auf Kosten diskriminierter Gruppen von Menschen durch Preise und Popularität ausgezeichnet wird: Das scheint hier eher eine Zugangsvoraussetzung zu sein. (Leute, ist er nicht WITZIG?)

Er ist nur der Einzige, zu dem ich schon mal was geschrieben habe, was ich jetzt hier schön verwursten kann, um meine Kategorie „ironisch“ angemessen zu eröffnen. Damit auch klar wird, wie sehr ich Sexismus hasse, der von (i.d.R. Weißen, i.d.R. Hetero-) Männern ausgeübt und als „Ironie“, „Humor“ und „Satire“ verpackt wird. Gerne auch „Provokation“ oder „Schwarzer Humor.“
Denn ja, IRONISCH, raffen wir das nicht, wir dummen F***? Das hat mit Frauenfeindlichkeit nichts zu tun. Can’t we take a joke?! (via Lauredhel)

Also, here goes: Ist das sexistisch? (duh.)

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