Kategorie: White denial

Auf die Bank

Despite all the historic and ongoing treatment of men of color as menaces to White womanhood, feminists of color usually have no problem pulling a brother’s coattails when he comes for you, but y’all kinda drag your feet when a White woman does the same to us or our men. And that high school tactic of pleading, “It wasn’t me” doesn’t suffice. I don’t mean to get all vanguardist on y’all, but how about you bench these chicks when they come out of pocket? Seriously, where is the discipline in this movement? I’m not saying to immediately show her the door (although that just might be appropriate on occasion.) Struggle with her if you must, but there has to be serious and immediate consequences for racist behavior even if it’s sending homegirl to an intersectionality boot camp.

Sofia Quintero/ Black Artemis: They’re Going to Laugh at You: White Women, Betrayal, and the N-Word via racialicious

Nachtrag:
Das steht hier als eine Art Selbstverpflichtung für mich als Weiße. Aber auch als Erklärung dafür, warum mir in eigener Sache gern mal der Hut hochgeht, wenn die Bewegungen, die mich so gern für Slutwalks, CSDs und dergleichen rekrutieren wollen, sich einen Dreck darum scheren, dass ihr Umfeld mich nicht gerade willkommen heißt.

Nachtrag 2: Liebe Güte, war das prophetisch. Wer den Nerv für cissexistische hate speech hat, kann bei Luise F. Pusch eine kleine Demonstration davon finden, wie Feminist_innen sich im Zweifelsfall gern auf die Seite der Unterdrücker_innen stellen, solange es keine Unterdrückung ist, unter der sie selbst leiden.

ihr verarscht mich doch.

tada.
Eröffnungskandidatur für eine Kategorie, die in keinem Blog fehlen sollte, via Der Schwarze Blog:


Thilo Sarrazin stellt im Haus der Kulturen der Welt sein neues, ähem, Buch vor.

Echt jetzt. Im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin.

Auszug, nach Migrationsrat Berlin&Brandenburg:

„Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken Türkisch und Arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. (…) Demografisch stellt die enorme Fruchtbarkeit der muslimischen Migranten eine Bedrohung für das kulturelle und zivilisatorische Gleichgewicht im alternden Europa dar.“

„Kulturen der Welt“? WAAAHH, raus aus Deutschland! Zur Not wenigstens kleinhalten. Klar, Herr Sarrazin, ist ja auch nichts Neues.

Vorlage für ein Protestschreiben in deutscher und englischer Sprache und weiterlesen: Der Schwarze Blog oder mrbb.


Schnell weg hier

Dem Haus der Kulturen der Welt wird die ganze Sache inzwischen offensichtlich zu unheimlich: Höchste Zeit, in einer Pressemitteilung zu whitesplainen, wie die Einladung von Sarrazin natürlich als völligst subversive Veranstaltung geplant war:

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