Kategorie: Ableismus

Hass ist keine Geisteskrankheit

The fact is, people who have spent a large amount of time arguing that “homophobia” is an irreplaceable term are either willfully ignorant or simply frustrated that none of the new suggestions—even though all of them harken back to bigotry or hatred—can convey the stigma that “lol you’re crazy” can.

Bigotry is Not A Mental Illness, „Needing“ the Term „Homophobia“ and Other Ways to Equate Mental Illness with Violence

Ergänzung: Das ist ein viellleeeiiicht ein wenig polemischer Kommentar in einer sehr wichtigen Diskussion um den Gebrauch von „-phobia“, was Hass und Diskriminierung verschiedener Gruppen angeht. Natürlich konnte ich nicht widerstehen, aber ein vielleicht sinnvollerer Artikel zum Einstieg ist „Why you shouldn’t conflate bigotry and phobia“ von Emily Emily Emily.

Da es in den Kommentaren schon thematisiert wurde, möchte ich das Thema hier nochmal für alle sichtbar machen:

Ich möchte Euch bitten, hier auf diejenigen -phobie-Begriffe zu verzichten, die Hass und/oder Diskriminierung bezeichnen. Sie lassen sich meist ganz einfach durch entsprechenden -ismus-Begriffe ersetzen (Heterosexismus statt Homophobie, Cissexismus statt Transphobie, Monosexismus statt Biphobie, etc.), aber auch andere Begriffe wie „Heterosupremacy“ und viele mehr existieren.

Die -phobie-Begriffe für etwas anderes als tatsächliche Phobien zu verwenden, ist aus verschiedenen Gründen ableistisch – und, behaupte ich, auch sonst nicht besonders hilfreich.

Der Blog „Bigotry is Not A Mental Illness“ widmet sich der gesamten Diskussion:

We are a group of trans*, queer, disabled SJ activists with phobias. These phobias do not make us bigots, and we’re tired of debating the issue. This is the place that we’ve taken our „-phobia language“ debate, to deal with as we have the spoons.

Ich kann Texte aus dem Englischen jederzeit gern übersetzen.
Bitte gebt Bescheid, wenn Euch das Thema interessiert, Ihr aber mit den Artikeln nichts anfangen könnt, weil sie auf Englisch sind. Ich kann den gesamten Blog nur empfehlen, es gibt ohnehin nicht sehr viele Artikel, und ich habe unglaublich viel gelernt.

Nachtrag: (Diese Nachträge hier immer!) Bevor jemand fragt: Ja, ich hab‘ die Begriffe selbst „ganz normal“ verwendet, auch hier, und es tut mir leid! Ich werd‘ das ersetzen, aber es dauert etwas, bis ich da durch bin.
Das war eben der Punkt – ich bin selbst erst darauf aufmerksam gemacht worden durch einen vorwitzigen Kommentator, der mir meine eigene neue Lieblingsbloggerin um die Ohren gehauen hat (Danke Uli!), hab eingesehen, dass das Mist war, und ändere es jetzt.
Das ist das Konzept.