rassistische Arztpraxis

Weils zu krass ist:
via z. B. MarocZone (aber auch sonst überall):
Ein Arzt in Wächtersbach (etwa zwischen Frankfurt am Main und Fulda) will keine „islamistischen“ Familien mit zu vielen Kindern oder Frauen mit Kopftüchern behandeln.

Der Arzt hatte drei Regeln verfasst. Unter anderem schrieb er: „In dieser Arztpraxis gilt ein striktes Verbot von Kopftüchern bei islamistischen Frauen und Mädchen“ sowie „Kinderreiche islamistische Familien mit mehr als 5 leiblichen Kindern werden in dieser Arztpraxis nicht behandelt“. Grundkenntnisse der deutschen Sprache werden „zwingend vorausgesetzt“.


Frankfurter Rundschau:

Nachdem die Gelnhäuser Neue Zeitung den Fall am Freitag öffentlich gemacht hat, prüft die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen jetzt, ob sie ein Disziplinarverfahren einleitet. Der Arzt verstoße „in hohem Maße gegen seine vertragsärztlichen Pflichten“, sagte Pressesprecherin Cornelia Kur der Frankfurter Rundschau. Diese verlangten, Patienten ohne Ansehen von Person, Staatsangehörigkeit, Religion oder Geschlecht zu behandeln. Die KV habe den Mediziner um eine Stellungnahme gebeten. „Je nachdem, wie die ausfällt, werden wir tätig“, so Kur. Mögliche Maßnahmen reichten vom Verweis oder einer Geldbuße bis hin zum Ruhen der Zulassung.

Aber zum Glück führen wir ja eine Integrationsdebatte.

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